Johannes SCHRÖDER

Johannes SCHRÖDER

Characteristics

Type Value Date Place Sources
Name Johannes SCHRÖDER

Events

Type Date Place Sources
burial 22. February 1716 Unterreichenstein, Böhmen search of this place
death February 1716 Mitterwaid (Prostřední Paště, bei Unterreichenstein), Böhmen search of this place
residence 1660 Waid (= Vorder-, Hinter- und Mitterwaid), Böhmen search of this place
ihm zukommende Anredeformel

Spouses and Children

Marriage Spouse Children

Maria
Marriage Spouse Children

Ludmilla ("Elisabeth")

Notes for this person

Da er um 1630 geboren sein dürfte (+/-), war er wohl der Sohn eines der beiden Bewohner namens Schrötter, die im Urbarbuch von 1630 unter dem Ort Waid im Stadler Gericht verzeichnet sind (Hans Nr. 9 und Michael Nr. 11, Archiv Pilsen, bei Porta fontium online). 1619 gab es in Waid noch einen Sebastian Schröder, da lt. Frant. Mareš, České sklo, S. 177 beim Verkauf der Glashütte in Waid von Martin Zoglauer an Johannes Hossenkopp vereinbart wurde, daß das Hauswasser dem Brunnen entnommen werden soll, der auf Sebastian Schretters Grund entspringt. Quelle hierfür die Verkaufsurkunde in einer Abschrift vom 31.5.1750. Als Sterbeort ist Waid angegeben ( vermutlich Mitterwaid), als Sterbealter 90 Jahre. Zusammen mit seiner ersten Frau Maria ist er am 1.9.1673 und 2.10.1675 (hier wird seine Frau namentlich genannt) in Bergreichenstein Taufpate bei den Kindern des Johannes Hirner in Stadeln. Auch am 9.5.1678 ist er bei dem diesmal Hemer geschriebenen Vater Pate; der Zusatz "von stattlen et Anna uxor eius" ist wohl fälschlich bei ihm als Paten eingetragen und bezieht sich eher auf den Kindesvater. Danach finden sich keine Johannes Hirner/Hemer betreffenden Taufen mehr in Bergreichenstein; in den erst ab Jahresende 1687 überlieferten Kirchenbüchern der Pfr. St. Maurenzen taucht er jedoch noch einmal als Hans Hiemer zusammen mit seiner Frau Anna bei den Taufeinträgen am 24.8.1688 auf, offenbar in diese Pfarrei verzogen, jedoch ohne genaue Angabe eines Wohnsitzes. Wieder ist Johannes Schröder Taufpate, diesmal mit seiner zweiten Frau Ludmilla (Lydmilla). Die Hochzeit mit Ludmilla ist nicht in Bergreichenstein verzeichnet; erstmals namentlich genannt wird sie als seine Frau Liduschka bei einer Patenschaft in Bergreichenstein am 23.12.1679 (bei Matthias Jager). In den folgenden Jahren sind beide Eheleute öfters als Taufpaten in Bergreichenstein, Unterreichenstein und St. Maurenzen belegt (bei den Familien Jager, Prandl, Gerl, Lindmeyer, Stocker, Haas). Bei den Unterreichensteiner Taufen der Familie Andreas und Barbara Stocker/Stuckart auf der Haasenhütte in Mitterwaid (= Hasenkopfhütte) wird Ludmilla am 12.7.1694 zunächst als Elisabetha eingetragen, ihr Name dann jedoch von anderer, jedoch zeitgenössischer Hand zu Ludmilla verbessert. Am 8.4.1697 ist sie bei der gleichen Familie als Ludmilla eingetragen, am 12.3.1699 jedoch wieder als Elisabeth. Vermutlich hat die Kurzform Lida des Namens Ludmilla zu Verwechslungen mit Lisa = Elisabeth geführt. Daher erscheint es mehr als wahrscheinlich, daß es sich bei der bei der Taufe von Johannes Schröders Tochter Magdalena 1677 als Ehefrau angegebenen Elisabeth in Wirklichkeit auch um diese zweite Frau Ludmilla gehandelt hat.

Database

Title Harant und Schröder
Description Bergreichenstein und Umgebung
Uploaded 2019-05-14 22:26:00.0
Submitter user's avatar Heike Neumair
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