Gregor SELLNER AUCH PESCHL GENANNT

Gregor SELLNER AUCH PESCHL GENANNT

Characteristics

Type Value Date Place Sources
Name Gregor SELLNER AUCH PESCHL GENANNT
Occupation Kalupner, auch 1682 1679 Obermoldau, Böhmen search of this place

Events

Type Date Place Sources
birth about 1625
death
Hochzeit about 1648
Hochzeit 12. February 1668 Winterberg, Böhmen search of this place

Spouses and Children

Marriage Spouse Children

Katharina
Marriage Spouse Children

Anna (Maria)

Notes for this person

Lt. WB 1635 10 Jahre alt, Sohn des verstorbenen Andreas Zelnar in Obermoldau; lebt beim Pessl in Obermoldau. Dies in allen WB-Einträgen bis 1647. 1648 heißt es, daß er geheiratet hat. Bei der Taufe seines ersten Kindes 1650 wird er im Kirchenbuch Gregor, des Peschl Sohn genannt (Rzehorz, Pesslu syn). Auch in den Waisenbüchern der 1650er Jahre wird er als Arbeitgeber von Waisen abwechselnd Gregor Peschl (bzw. Sohn des Peschl) und Gregor Sellner genannt. Dies läßt darauf schließen, daß Peschl sein Stiefvater war - sicher der am 24.3.1657 verstorbene angebl. 62jährige Sebastian Peschl in Obermoldau. Andere Peschl gibt es am Ort nicht. Da seine kurz vor ihm verstorbene Ehefrau Barbara wesentlich älter war als er, war sie wahrscheinlich die leibliche Mutter des Gregor, die Sebastian als ältere Witwe geheiratet hatte. Heiraten lediger Männer mit älteren Witwen finden sich öfters, kaum aber Heiraten verwitweter Männer mit wesentlich älteren Frauen, so daß vermutet werden kann, daß Barbara keine spätere Ehefrau nach dem Tod der Mutter des Gregor gewesen ist, sondern seine tatsächliche Mutter. Daher wurde sie hier als Mutter des Gregor eingetragen. - Problem bei Gregors Kindern: Im MB von 1660 taucht plötzlich eine damals angeblich 16jährige Maria (in späteren MB noch etwas älter und um 1642 geboren) als älteste Tochter auf, die im MB von 1657 noch fehlt. Sie heiratet später Marx Kieweg. Der Altersunterschied zu den anderen Kindern ist groß; bei ihrer Geburt war Gregor lt. WB noch nicht verheiratet. Handelt es sich bei ihr um ein leibliches uneheliches Kind Gregors (vgl. den Fall von Andreas Plechinger), oder um ein Pflege- bzw. Adoptivkind? Letzteres scheint mir wahrscheinlicher zu sein, daher wurde sie hier getrennt verzeichnet (s. unter Maria Anna Sellner). - Zweite Hochzeit 1668; der Traujahrgang 1668 (Aufn. 207 f.) im KB Winterberg ist mit Bleistift modern falsch mit 1669 überschrieben, vgl. jedoch sämtliche Trauungen mit den Einträgen in den Mannschaftsbüchern (Datum der Heiratserlaubnisse).

Database

Title Plechinger
Description Quellen: Kirchenbücher von Winterberg, Bohumilitz, Watzau, Tschachrau, Welhartitz, Wallern, Sablat etc., in Bayern von Freyung, Schönberg etc. Mannschafts- und Waisenbücher der Herrschaft Winterberg. Seit Juni 2017 auch die nun online gestellten Grundbücher der Herrschaft Winterberg. - Literatur: Blau, Glasmacher im Böhmer- und Bayerwald, Bd. II. Einige Daten zu Müller/Müllner und Plechinger im 18. Jh. nur nach Blau; hier sind offensichtlich Fehler enthalten, die noch korrigiert werden müssen. In den online gestellten KB sind einige Seiten versehentlich nicht photographiert worden (z. B. Winterberg Bd. I, S. 20-21 (alte Zählung) nach Aufn. 14). - 2016 erst bemerkt: Waisenbuch der Herrschaft Winterberg 1656 besteht in Wirklichkeit aus zwei Büchern: dem WB für 1650 und dem WB für 1656! Ebenso WB 1655, das 1655 und 1657 enthält. Dies erklärt die Abweichungen in den Altersangaben bei den Waisen, bei denen ich vom falschen Jahrgang ausgegangen bin. Muß hier noch korrigiert werden. (Falsche Titel inzwischen 2018 vom Archiv größtenteils berichtigt). Inleutebuch von 1682 ist tatsächlich das von 1683. Inleutebuch von 1690 ist tatsächlich von ca. 1671. Die Bauernbücher 1680 und 1681 sind vertauscht. - Im ältesten Winterberger KB stimmt die Datierung manchmal nicht, z. B. Aufn. 207 ist der Traujahrgang modern mit Bleistift 1669 überschrieben, tatsächlich handelt es sich um die Trauuungen von 1668, vgl. die Angaben in den MB dazu. Auch historische Datierungen stimmen manchmal nicht (Taufen), die Einträge ins Buch wurden offenbar z. T. erst nachträglich gemacht, wobei Irrtümer vorkamen. - Von mir verwendete Abkürzungen:  KB = Kirchenbuch, MB = Mannschaftsbuch, WB = Waisenbuch.
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