Hartmann II.

Hartmann II.

Characteristics

Type Value Date Place Sources
Name Hartmann II. [1] [2] [3] [4]
Occupation Graf von Grüningen point in time between 1237 and 1280

Events

Type Date Place Sources
birth about 1218 Burg Wirtemberg, Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany search of this place
burial October 1280 Bartholomäuskirche, Markgröningen, Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Germany search of this place
death 4. October 1280 Hohenasperg, Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Germany search of this place
marriage about 1236
marriage about 1252 [5]

Parents

Konrad I.

Spouses and Children

Marriage Spouse Children
about 1236
_____ VON RIEHENGAR (?)
Marriage Spouse Children
about 1252
Hedwig VON VERINGEN

Notes for this person

Hartmann I. (erstmals genannt 1237; † 4. Oktober[1] 1280 in Gefangenschaft auf dem Hohenasperg, begraben in der Bartholomäuskirche in Markgröningen) war der erste Graf von Grüningen. Er stammt aus dem Haus Württemberg und ist Begründer der eigenständigen Linie der von Grüningen, benannt nach Grüningen, heute ein Ortsteil von Riedlingen.[2] Erstmals wird Hartmann 1237 gemeinsam mit seinem Großvater Hartmann I. von Württemberg genannt.[3] 1246 tritt Hartmann mit Ulrich I. von Württemberg und anderen schwäbischen Adligen in der Schlacht bei Frankfurt unvermutet (Verrat) zum Gegenkönig Heinrich Raspe über.[4] 1252 erhielt er von König Wilhelm von Holland Stadt und Burg Markgröningen als Lehen.[5] 1257 nannte er sich sacri imperii signifer (Reichssturmfahnträger).[6] Wegen der mittelalterlichen Schreibweise Grüningen für Markgröningen wird die Grafschaft in der älteren Literatur oft fälschlich auf Markgröningen bezogen. Aus seiner ersten Ehe mit einer unbekannten Frau stammen Agnes und Hartmann II. von Grüningen. Hartmann I. heiratete in zweiter Ehe Hedwig von Veringen, Tochter des Grafen Wolfrad von Veringen und hatte mit ihr die Söhne Konrad II., Ludwig und Eberhard. Für diese Ehe bedurfte wegen zu naher Verwandtschaft (auch Hartmanns Großvater war mit einer Veringerin verheiratet gewesen) es eines päpstlichen Dispenses, der 1252 und 1254 von Innozenz IV. erteilt wurde.[7] Er urkundete oft zusammen mit Ulrich I. von Württemberg, profitierte vom Ausfall der Staufer, rühmte sich seiner Papsttreue, zählte zu den einflussreichsten schwäbischen Grafen und interpretierte die Stadt Markgröningen als Eigengut, die er ausbaute. Als Kirchherr initiierte er hier den Neubau der Stadtkirche. Nach dem Interregnum verweigerte er dem neuen König Rudolf von Habsburg die Rückgabe des Grüninger Lehens an das Reich, was zu langjährigen kriegerischen Auseinandersetzungen und letztlich zu seiner Gefangennahme am 6. April 1280 führte. Er wurde auf dem Hohenasperg inhaftiert, wo er nach einem halben Jahr Haft verstarb. Nachdem König Rudolf von Habsburg das Grüninger Reichssturmfahnlehen wieder an das Reich gebracht hatte, nannten Hartmanns Nachkommen sich von Grüningen-Landau und später nur noch von Landau nach der Burg Landau an der Donau. An den Grafen erinnert heute noch sein Grabmal in der Bartholomäuskirche in Markgröningen. 2012 wurde vor der Kirche eine Stauferstele errichtet, die auf zwei von vier Seiten an Hartmann I. erinnert, der dort allerdings fälschlich als „von Grüningen-Landau“ bezeichnet wird.[8 Aber auch: In der landläufigen Geschichtsschreibung wird meist verkannt, dass es statt einem, 1237 erstmals erwähnten und 1280 vermeintlich gestorbenen, in diesem Zeitabschnitt drei Grafen Hartmann von Grüningen gab. Obwohl die überlieferten Urkunden um 1246 und von 1265 bis 1274 zwei Phasen belegen, in denen jeweils Senior und Junior differenziert werden. Der vermeintlich zweite und tatsächlich der dritte Hartmann gilt als jung verstorben und somit wenig relevant.(Wikipedia)

Sources

1 WEB-19 Wikipedia, Stammliste des Hauses Württemberg
2 AL-2003-01 Kapff, Christoph Matth. Sperl, Datei und Schriftwechsel
3 AL-2002-05 Neuheuser, Christoph Matth. Sperl, Datei und Schriftwechsel
4 DB-08 Genealogie Mittelalter, Hartmann II. von Württemberg-Grüningen
5 DB-17 Rulers of Wurttemberg, DB Rulers of Wurttemberg

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