Gerold VON ANGLACHGAU
Characteristics
Type | Value | Date | Place | Sources |
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name | Gerold VON ANGLACHGAU |
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name | IN DER BAAR |
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religion | RK. |
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Events
Type | Date | Place | Sources |
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death | 1. September 799 | Pannoien
Find persons in this place |
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baptism | unbekannt
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burial | September 799 | unbekannt
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birth | unbekannt
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marriage |
??spouses-and-children_en_US??
Marriage | ??spouse_en_US?? | Children |
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Watrat NN |
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Notes for this person
auch Gerold II., Geroldo, Gerolt, Geroldus, Gero, Kerold, Keroldo, Kerolt, Keroldus; aus Alemannien war einer der bedeutendsten Heerführer, Ratgeber und persönlichen Vertrauten Karls des Großen und wurde nach der Absetzung Herzogs Tassilo III. erster fränkischer Statthalter (Präfekt) sowie oberster Heerführer von Baiern. 785 und 790 wird er als Graf in der Baar (Bertoldsbaar) in Urkunden erwähnt. Er scheint eine entscheidende Rolle bei der Integration Bayerns in das fränkische Reich und im Kampf gegen den letzten bayerischen Stammesherzog Tassilo III. gespielt zu haben. Nach der Absetzung Tassilos 788 wollte Karl in Baiern keinen Herzog einsetzen und ernannte ihn daher zum Präfekten Bayerns und machte ihn zum Königsboten. Die Königsboten jener Zeit hatten höchstes Ansehen. Bei ihrer Ankunft erwies man ihnen dieselbe Ehre wie dem König selbst und hielt ein feierliches Hochamt. Nach der Eroberung des Awarenreiches 796 wurde er zudem Markgraf der Awarenmark. In dieser Funktion diente ihm Lorch an der Enns als Amtssitz. 798 wirkte er im Dienste der Christlichen Mission in Karantanien. Gemeinsam mit dem kirchlichen Königsboten und Erzbischof Arn von Salzburg führte er in dieser Region den Missionsbischof Theoderich in seinem Sprengel ein. Seine Verbundenheit mit der Kirche zeigt weiters seine Stiftung einer Marienkapelle im sächsischen Paderborn sowie erhebliche Schenkungen an die Klöster Reichenau und St. Gallen. 799 fand in Treisma eine Diözesansynode statt mit der die Missionierung der Awaren begann. Teilnehmer waren unter anderen Bischof Waldrich von Passau und er als Vertreter des Königs. Im Zuge dieser Synode wurde von Waldrich eine Urkunde ausgestellt aufgrund er Linz mit der dortigen Martinskirche zu Lehen auf Lebenszeit empfing.
files
Title | Weniger |
Description | Stand 17.5.2025 |
Id | 67834 |
Upload date | 2025-05-17 14:43:25.0 |
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